Unterwegs in der Vorteilswelt:
Prisma-Elektronik GmbH in Waiblingen

1. Dezember 2020

Prisma-Elektronik GmbH in Waiblingen

1989 startete Andreas Bertz mit einem kleinen Elektronikladen in Waiblingen. Zunächst noch ein Sammelsurium im Elektrobereich, fanden 1990 die ersten Computer ihren Weg zu Primsa. 1991 vergrößerte sich der Betrieb das erste Mal und der erste Umzug fand statt. Die Auswahl an Software und Hardware nahm stetig zu und sogar Kunden in Finnland wanden sich an den Elektro-Fachbetrieb in Waiblingen. Denn hier konnten auch exotische Hardware wie Schneideplotter oder die ersten Grafiktablets besorgt werden. Schließlich wurde auch der zweite Laden zu klein und ein weiterer Umzug stand an. 2002 zog Prisma in die heutigen Räumlichkeiten in denen auf 400 qm Produkte und Dienstleistungen angeboten werden können. Die Serviceleistungen bietet Prisma neben dem Waiblinger Raum auch in Fellbach, Stuttgart, Weinstadt und Winnenden an. Mit über 14.000 Kunden ist Prisma im Rems-Murr-Kreis und Umgebung einer der größten Computerdienstleister.

INCLUDE stellte Andreas Bertz, Geschäftsführer bei Prisma-Elektronik, ein paar Fragen.

Im nächsten Jahr feiern Sie 30-jähriges Betriebsjubiläum. Was hat sich in dieser Zeit alles getan?

Nächstes Jahr ist tatsächlich unser 32. Jahr (2 Jahre GbR und 30 Jahre GmbH). Ende 1990 stiegen wir vom reinen Elektronikhandel auf Computerhandel um und gründeten 1991 die Prisma-Elektronik GmbH. Eine boomende Branche die wir in Waiblingen mit bis zu fünf Mitbewerbern teilten. Jeder wollte einen Stück vom Kuchen abhaben. Am Anfang waren wir zu dritt und stellten Mitte der 1990er Jahre in unserem kleinen Laden in der Fronackerstraße noch zwei weitere Leute ein. 2002 wurden uns die 156 qm zu klein und wir zogen in das ehemalige Soundlandgebäude in die Max-Eyth-Straße mit 400 qm ein, in dem wir bis heute sind. 

Der Boom hielt hier aber gerade mal zwei Jahre an. Die Computerläden in Waiblingen verschwanden, da der Preiskampf immer härter wurde. Wir hatten damals zum Glück unsere speziellen Hardwaresparten wie Bildbearbeitung, Videoschnitt, Desktop Publishing und CAD, aber auch wir spürten die „Online-Emporkömmlinge“ wie Amazon, Ebay usw., die uns die Kunden weg schnappten. Daher begannen wir unseren Service auszubauen. Wir fingen an, außer Haus zu gehen und Reparaturen und Installationen „vor Ort“ anzubieten. Unser Hardwareumsatz ging zurück, aber unsere Dienstleistungen wurden bei Privat- und Firmenkunden immer beliebter. Mittlerweile sind wir eine Stamm-Mannschaft von sechs Leuten, aufgestockt durch einen neuen Azubi. Wir beliefern und betreuen Industrie, Schulen, Behörden sowie Privatleute. Der Kunde bekommt bei uns einfach ein Paket aus sehr guter Beratung, qualitativ hochwertiger Hard- und Software und das Ganze auf Wunsch fix und fertig hingestellt.

Foto: artismedia GmbH

Haben Sie gerade 2020 nochmal eine Steigerung der Digitalisierung bemerkt?   

2020 ist ein Jahr der Herausforderungen. Erstes Quartal war die Umstellung von Windows 7 zu 10. Für viele Kunden eine Herausforderung, da eine Umstellung immer Neuerungen mit sich bringt, die erst erlernt werden müssen. Dann kam Corona. Das führte auch bei uns zu Umsatzeinbrüchen. Damit unsere Kunden für ihr Homeoffice einen funktionierenden Computer hatten, war unsere Werkstatt in dieser Zeit geöffnet. Momentan ist unser Betrieb mit den vorhandenen Corona-Auflagen wie Maskenpflicht und beschränkter Personenanzahl im Verkaufsraum geöffnet.

Inwieweit unterscheiden sich Ihre Privat- und Firmenkunden in ihren Erwartungen und Ansprüchen?

Die Unterschiede zwischen Privat- und Firmenkunden ist nicht mal so groß. Beide wollen leistungsfähige und zuverlässige Computer, die wir aus unserer langjährigen Erfahrung auch liefern können. Der Hauptunterschied ist bei Firmen die Hochverfügbarkeit der Daten, für die es eine Vielzahl von Lösungsansätzen gibt.

Welche Erwartungen haben Sie an die Technik, bzw. was könnten Sie sich für die Zukunft noch vorstellen, was möglich ist, wohin geht der Trend?

Den technischen Aspekt sehe ich so: Die Anforderungen an den einzelnen Menschen davor wird leider immer höher. Die Hersteller suggerieren den Leuten eine Vereinfachung der Technik und in Wirklichkeit wird alles komplexer und komplizierter. Da die IT in alle Lebensbereichen einzieht, gilt es immer mehr, die Zusammenhänge zu verstehen, was für den Einzelnen immer schwieriger wird. Auch wir verstehen uns, jeder für sich, nicht als Alleskönner, aber als Team können wir Lösungen für fast alle IT Probleme anbieten. 

Foto: artismedia GmbH

Der Trend im privaten wie im beruflichen Umfeld ist die Auslagerung der Daten auf ein zentrales Gerät, von dem aus von jedem Standort der Welt darauf sicher zugegriffen werden kann. Dank schnellem Internet werden auch die Verbindungen immer schneller und wir sorgen dafür, dass sie auch sicher sind.

Das Interview wurde Ende November 2020 geführt.

Die Prisma Elektronik GmbH ist Teil der Sparkassen-Vorteilswelt.

Kontakt

Foto: Bildrechte beim Autor

Prisma-Elektronik GmbH

Max-Eyth-Str.25
71332 Waiblingen
Industriegebiet Ameisenbühl
Tel: +497151 18660
Fax: +497151 562283

Öffnungszeiten
Montag – Freitag: 9:00 Uhr – 18:00 Uhr
Samstag: 09:00 – 13:00 Uhr

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