Aktuelle Warnung vor betrügerischen Anrufen

25. November 2020

Kriminelle geben sich als Sparkassen-Berater aus 

Wenn das Telefon klingelt und sich ein Mitarbeiter der Kreissparkasse Waiblingen meldet, sollte man genau hinhören. Zurzeit geben sich nämlich vermehrt Betrüger als Kundenberater der Sparkasse aus, um ihren Gesprächspartnern persönliche Informationen oder gar Zugangsdaten zum Online-Banking zu entlocken. Vor dieser Betrugsmasche, die in letzter Zeit deutlich zugenommen hat, warnt die Kreissparkasse Waiblingen. Was in solch einem Fall zu tun ist: Sofort auflegen und die Polizei informieren.

Die Masche der Betrüger ist nicht immer gleich: Mal geben sie sich am Telefon als Mitarbeiter der Sparkasse aus, mal als Kollege des zuständigen Kundenberaters. Dabei wird teilweise auch die (manipulierte) Telefonnummer der Kreissparkasse Waiblingen bzw. des Kundenberaters angezeigt. Oft werden Gewinnspiele, Sicherheits-Updates oder vermeintliche Rücküberweisungen als Vorwand angegeben. Durch geschickte Fragen versuchen die Betrüger, an persönliche Daten zu kommen, die es ihnen ermöglichen, über das Online-Banking des Kunden Überweisungen durchzuführen. Diese werden meist als Echtzeitüberweisung durchgeführt und sofort bei der Zielbank abgehoben.

Die beste Vorsichtsmaßnahme: Misstrauen

Wer einen Anruf dieser Art erhält, sollte sofort misstrauisch werden. Die Kreissparkasse rät Betroffenen, niemals persönliche Daten am Telefon preiszugeben und weist darauf hin, dass ihre Mitarbeiter Kunden niemals telefonisch oder per E-Mail auffordern werden, Onlinebanking-Zugangsdaten wie Anmeldename, PIN oder TAN anzugeben. Grundsätzlich gilt: Wer solche Aufforderungen telefonisch erhält, sollte sofort auflegen und die Polizei informieren. Bei Fragen oder Unsicherheiten sollte man sich mit der Direktfiliale der Kreissparkasse Waiblingen (unter 07151 505-0) bzw. dem zuständigen Berater in Verbindung setzen.

Cyberkriminalität nimmt zu

Doch das ist nicht der einzige Trick, den Betrüger anwenden um an das Geld ihrer Opfer zu gelangen. Gerade während der Corona-Krise haben Fälle von Internetkriminalität stark zugenommen. Die Angst vor dem Coronavirus, die Arbeit im technisch meist wenig sicheren Homeoffice und ein soziales Leben, das sich viel stärker im Netz abspielt – das alles machen sich Cyberkriminelle zunutze, die mit Phishing-Mails oder Fake-Webseiten zum Thema Corona Daten abgreifen wollen. Und auch der sogenannte Enkel-Trick hat wieder Hochkonjunktur. 

Und wenn doch einmal etwas passiert ist

Schnelles Handeln ist dann wichtig. Wer von einem Internetverbrechen betroffen ist, sollte sich umgehend an die Polizei wenden. Wer außerdem befürchtet, dass Cyberkriminelle die Daten des Online-Bankings oder der Sparkassen-Card ausgespäht haben, kann dies direkt bei seiner Bank oder Sparkasse oder beim zentralen Sperr-Notruf 116 116 melden, um Karte und Online-Banking sperren zu lassen.

Aktuelle Sicherheitswarnungen der Kreissparkasse Waiblingen unter:

https://www.kskwn.de/de/home/service/s-cert-meldungen.html

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Prisma-Elektronik GmbH in Waiblingen